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Für Widerstand und Zivilcourage

Nicht für die Schule lernen wir …

Gerade in der heutigen Zeit halten wir es für wichtig Schüler*innen, in unserer Schule des gemeinsamen Lernens, für das  Thema Ausgrenzung (von Gruppen/Fremden/Andersartigen/Behinderten) zu sensibilisieren und die Bedeutung von Zivilcourage herauszustellen. Wir wollen ihnen die Möglichkeiten aufzeigen, an demokratischen Prozessen teilzunehmen und wie man im eigenen Umfeld Widerstand leisten kann gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung.

Ziel:

Gegen Rassismus und Ausgrenzung

Zielgruppe:

Jugendliche

 

Aktivitäten:

Die Bedeutung der demokratischen Grundwerte soll am Beispiel des 3. Reiches sowie regionaler historischer „Orte“ des Faschismus herausgearbeitet werden.

Auch in diesem Jahr fahren wir mit unserem Schülerrat für 2,5 Tage in die Jugendherberge Xanten auf unsere SV-Klausurtagung. In diesem Rahmen trainieren wir mit den Teilnehmer*innen die Formen demokratischer Teilhabe im schulischen Alltag. Damit wird die Schülervertretung als Gremium gestärkt und somit auf die Wahrung ihrer demokratischen Interessen vorbereitet.

Die JH Xanten hat sich als Tagungsort bewährt. Sie bietet ausreichend Raum zur Unterbringung und stellt uns Seminarräume mit ausreichender Größe und Ausstattung zur Verfügung sowie das mediale Werkzeug.

Da auch Klassensprecher*innen der unteren Jahrgänge in zur Tagungsgruppe gehören, ist zudem die relative räumliche Nähe zum Schul- und Wohnort von Vorteil.

Wir möchten die Fördermittel des Bundesprogramms „Demokratie Leben“ dazu nutzen, um insbesondere Schüler*innen aus finanziell nicht so gut gestellten Familien eine Teilnahme an unserer SV-Fahrt ermöglichen, da diese, als demokratisch gewählte Vertreter ihrer jeweiligen Klasse, ihre Aufgaben nicht voll umfänglich wahrnehmen könnten.

Ein Besuch im Jüdischen Museum in Dorsten soll den Schülern einen Eindruck vermitteln, dass überall in Deutschland, auch hier bei uns, während des NS-Regimes Rassismus, Ausgrenzung und Unmenschlichkeit Staatsraison war.

Das Jüdische Museum Westfalen liegt im Zentrum von Dorsten, in einem Altbau-Gebäude aus der Jahrhundert­wende-Zeit und einem großzügigen Anbau, der 2001 mit Hilfe des Landes NRW und der Stadt Dorsten errichtet wurde.

Die Entstehung des Jüdischen Museums Westfalen geht auf eine Bürgerinitiative und Geschichtswerkstatt zurück: die Forschungsgruppe „Dorsten unterm Hakenkreuz“ der 1980er Jahre. Aus dieser Gruppe und ihren regionalgeschichtlichen Forschungen entstand 1987 ein Verein, der sich den Aufbau eines Dokumentationszentrums vornahm.

Wer Interesse hat, hier  ist der → Flyer des Museums zum Herunterladen.

Der Museumsbesuch und die Tagung sensibilisieren die Jugendlichen nachhaltig für die Thematik, weckt Betroffenheit u. stärkt demokratische Handlungskompetenzen. Im Idealfall werden die Jugendlichen Gefährdungen von Minderheiten sowie demokratischer Strukturen besser einschätzen können.

Die EBGS ist eine Schule des gemeinsamen Lernens. Kulturelle Vielfalt der Mitschüler*innen sollte mit Aufgeschlossenheit, Toleranz und Empathie begegnet werden.

In den vorhandenen Stundenplanstrukturen (Klassenrat) werden die Ergebnisse nachbearbeitet und ausgewertet.

 

Kooperationspartner:

Klassenlehrer

Öffentlichkeitsarbeit:

Bericht auf der Schul-Homepage
Pressemitteilungen (RP, NRZ)


  • Projektnummer: 19/A0042– 65
  • Projektträger: Ganztagsverein der EBGS e.V.
  • Fördersumme: 3080 €
  • Projektname: „Ausgrenzung, Widerstand und Zivilcourage“