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Die Vielfalt in meiner Stadt

Respekt und Anerkennung

So vielfältig wie die Menschen in unserer vielfältigen Gesellschaft ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Toleranz und ihren Grenzen. Dieses Projekt will Jugendliche befähigen, die eigene Intoleranz zu erkennen und so Toleranz, sowohl die eigene, als auch die der anderen, zu fördern. Die Teilnehmer setzen sich mit Stereotypen und Vorurteilen, mit Diskriminierung, Formen der Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Abwertung vor dem Hintergrund ihrer eigenen Herkunftsmilieus auseinander. So trägt schließlich die Diskussion über Toleranz und Intoleranz zur Sensibilisierung für das Thema und regt zum Nachdenken an.

Ziel

  • Demokratie- und Toleranzerziehung
  • Kulturelle und geschichtliche Identität
Zielgruppe
  • Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren
Aktivitäten

Die Resonanz der Teilnehmer war zu Beginn des Projektes verhalten, sie konnten vorerst nur wenig mit dem Vorgestellten anfangen. Hier musste bei der Teilnehmerakquise intensive Informationsarbeit betrieben werden. Nach Beginn des Projektes und auf Grund der Möglichkeit die Inhalte mit gestalten zu können, wurden die Teilnehmer nachhaltig motiviert.

Das Projekt wurde durch persönliche Ansprache in den Schulklassen und in den Freizeitanlagen beworben. Hier wurden Mädchen gezielt angesprochen und konnten so für das Projekt gewonnen werden. Es wurde in kleinen Gruppen gearbeitet. Das förderte das Kennenlernen und in gemeinsamen Anstrengungen werden die angestrebten Ziele leichter erreicht. Die Gruppen sollten möglichst stabil bleiben und durch das entstehende Gemeinschaftsgefühl wachsen.

Die einzelnen Aktionen wurden von Referenten, Betreuer und Pädagogen sorgfältig geplant und gemeinsam mit den Jugendlichen vorbereitet und durchgeführt. Kleine Gruppen der Teilnehmer trafen sich zu Begehungen der Stadtteile und Aktivitäten in den Freizeitanlagen. Dabei wurden die erkannten Neigungen und Interessen der Teilnehmer berücksichtigt, sie waren an der Ausgestaltung des Projektes unmittelbar beteiligt.

Alle Gruppen trafen sich regelmäßig. Die Teilnehmer konnten sich kennenlernen und erfahren, wie Teilnehmer aus anderen Milieus gleiche Inhalte bewerten und auffassen. So gab es einen ständigen Austausch aller Beteiligten. Trotz Skepsis konnten alle Teilnehmer im Projektverlauf motiviert werden. Nach Rücksprache mit den Teilnehmern ist dies auf die gebotene Möglichkeit der aktiven, eigenen Ausgestaltung und die authentische Informationsvermittlung ehrenamtlicher Akteure zurückzuführen. Dies hätte ohne entsprechende Begleitung und Organisation jedoch nicht so angeboten werden können.

Das Projekt ist gut bei den Teilnehmern angekommen. Durch das hohe Maß an Teilhabe erleben die Jugendlichen eine Steigerung ihrer Kompetenz und ihrer Selbstwirksamkeit, die sie dabei unterstützen, rechtes Gedankengut kritisch zu hinterfragen und entsprechend zu handeln.
Auf Grund guter Organisation und Planung kann das Projekt in 2013 ohne erneute Förderung durchgeführt werden.

Kooperationspartner
  • Volksparkschule Dinslaken: Räumlichkeiten und Zeit für Teilnehmerakquise konnten auf Anfrage jederzeit gestellt werden.
  • SOS Team Lohberg: Das vorhandene Jugendhilfenetzwerk wurde aktiviert.
Öffentlichkeitsarbeit
  • Nachweis der Durchführung durch Fotoprotokolle
  • Egebnisse wurden im Rahmen der Zukunftswerkstatt LAP transportiert
  • : L46535134-70
  • : Deutscher Kinderschutz Dinslaken – Voerde e.V.
  • : 11.000,– €
  • Projektname: Die Vielfalt in meiner Stadt