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Interkulturelle Rollenbilder

Dialogwerkstatt

Jeder Mensch ist gleich viel wert. Um Diskriminierung und Intoleranz abzubauen, unterschiedliche Wertvorstellungen kennen und Fremdes respektieren, wenn nicht sogar schätzen lernen – darum geht es bei diesem Projekt in der Volksparkschule. Jugendkulturen sind aufregend, kreativ und in der Regel bunt, nicht braun. Doch angesichts steigender Zahlen von Gewalttaten, ist es notwendiger denn je die Jugendlichen so früh wie möglich zu einem tieferen Verständnis für die scheinbar Anderen zu führen.

Ziele
  • Aktionstage
  • Schulprojekte
  • Demokratie- und Toleranzerziehung
Zielgruppe

Schüler des 7. Jahrgang

Aktivitäten

Zu Beginn wird der 7. Jahrgang in Mädchen- und Jungengruppen aufgeteilt. Insgesamt sollen 30 Schüler erreicht werden.

In der ersten Phase werden pubertätstypische Fragen erörtert und im Rahmen verschiedener Sozialtrainingsmethoden (Metalogspiele, erlebnispädagogische Lerneinheiten, etc.), verschiedene Ausgestaltungen männlicher und weiblicher Rollenbilder reflektiert. Mit dem Besuch „typischer“ geschlechtsspezifischer Orte soll die Sensibilität der Teilnehmer gestärkt werden: die Burghofbühne mit einem Kostüm – Nachmittag mit anschließendem Fotoshooting, eine Go-Kart Bahn und der gemeinsame Besuch einer Wanderausstellung zum Thema männliche und weibliche Rollenbilder.

In einer zweiten Phase sollen die Mädchen und Jungen für die jeweils andere Gruppe einen Parcours entwerfen. Angedacht ist derzeit, dass die Mädchen einen Haushaltsparcour entwerfen und begleiten, der von den Jungen absolviert werden soll. Im Gegenzug werden die Jungengruppen einen Parcours entwerfen, mit Aktivitäten die eher der männlichen Domäne zugeordnet werden (Handwerksparcours, Orientierungslauf/ Geocaching), der dann von den Mädchen absolviert werden wird. Die genaue Ausgestaltung wird mit den Schülern zu erarbeiten sein und berücksichtigt individuelle Neigungen und Stärken.

Während der dritten Phase werden die Stationsläufe an zwei Nachmittagen im Jugendpark stattfinden. Angestrebt ist eine Beteiligung des lokalen und familiären Umfeldes. Die Teilnehmer werden Art und Umfang der Beteiligung und die Stationslauftage selbst bestimmen und gestalten.

Darum wollen wir mit den Jungen und Mädchen des siebten Jahrgangs der Schule, die sich derzeit auf dem Weg in die Pubertät befinden, herausarbeiten, welche verschiedenen Familienkonstellationen es gibt, wie unterschiedlich die männlichen und weiblichen Rollenbildern sind und das jede Form Legitimität besitzt. Sie sollen ein Gefühl dafür entwickeln das es viele verschiedene Möglichkeiten gibt Geschlechterrollen und Identitäten auszubilden und diese Unterschiede tolerieren und respektieren lernen.

Kooperationspartner
  • Burghofbühne
  • Quartiersmanagement Blumenviertel
  • Volksparkschule
Öffentlichkeitsarbeit
  • Regiestelle erhält eine Fotodokumentation
  • : L46535134-86
  • : Deutscher Kinderschutzbund Dinslaken Voerde e.V.
  • : 1.600,– €
  • Projektname: Interkulturelle Rollenbilder