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Kulturmedley

Musik ist eine Brücke…

Ein gemeinsam entwickelter Song, der das Thema Liebe aufgreift, ist bei diesem Projekt entstanden. Während der Beschäftigung mit den Texten wurde intensiv auf das Thema Toleranz eingegangen. Als wichtigste Grundlage für Toleranz wurde die Liebe genannt, da diese über alles Trennende hinweg verbindet.

Ziele
  • Demokratie- und Toleranzerziehung
  • Interkulturelles und interreligiöses Lernen/Antirassistische Bildungsarbeit
  • Jugendarbeit
  • Abbau von Hemmschwellen, Unsicherheiten und Ressentiments zwischen den Teilnehmern
Zielgruppe
  • Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren
  • Jugendliche in strukturschwachen Regionen
  • Angestrebt war eine Projektgruppe, die sich aus Teilnehmern mit und ohne Migrationshintergrund sowie aus unterschiedlichen sozialen Milieus zusammensetzt
Aktivitäten

Die Projektteilnehmer entwickeln einen eigenen Song (Texte schreiben, komponieren usw.), d.h. von den Jugendlichen war Kreativität und Eigeninitiative gefordert.
Die Jugendlichen, insbesondere diejenigen mit Migrationshintergrund, haben im Rahmen von initiierten Diskussionen eine Vielzahl an kulturellen Unterschieden und Besonderheiten der Fremdkulturen benennen können. Sie wurden dazu angeregt nach Gemeinsamkeiten zu suchen und haben Gemeinsamkeiten in religiösen Traditionen und Festen gefunden (z.B. Bedeutung Fastenzeiten im Islam und Christentum). Die Diskussionen verlagerten sich, indem Sie sich über die beobachteten Unterschiede in der jeweils eigenen Ethnie bzw. Kultur austauschten. Sie haben entdeckt, dass sie weitestgehend identische Wünsche und Sorgen (z.B. in Bezug auf Liebe und die berufliche Biographie) haben.

Aufgrund der notwendigen Teamarbeit sie ihre musischen Stärken und Kompetenzen entdecken und einbringen können. Dabei haben sie die Erfahrung gemacht, dass Sie in Hinblick auf ihre (musikalischen) Kompetenzen sehr unterschiedlich sind, aber keine hierarchische Wertung damit verbunden werden muss. Somit wurde auch die Toleranz geschult andere nicht nach ihrer Herkunft, Religion und Kultur zu beurteilen, sondern sie für ihr Können zu respektieren.

Die Projektteilnehmer trafen sich mit der Fachkraft einmal wöchentlich im bereits vorhandenen Studio. Ihnen wurde die musikalische Technik erläutert und welche Aufgaben zu übernehmen sind. Alle konnten sich in den verschiedenen Bereichen (texten, komponieren) ausprobiert und entsprechend ihrer Interessen und Stärken eine Aufgabe übernehmen.

Das Interesse einen eigenen Song zu entwickeln stand im Vordergrund, daher waren von Beginn an wenige Hemmschwellen, Unsicherheiten oder Ressentiments zu registrieren. Jedoch traten Hemmschwellen und Unsicherheiten insbesondere im Rahmen der formulierten Texte hervor und konnten daraufhin kommuniziert werden.

Im Verlauf des Projektes haben sich die Teilnehmer freundschaftlich provoziert, indem sie sich gegenseitig Witze erzählt haben, deren Inhalte ethnische und kulturelle Vorurteile der eigenen kulturellen Herkunft transportierten.

Kooperationspartner
  • Schulsozialarbeiter der umliegenden Schulen
  • „Sprungbrett“, Integration von arbeitsuchenden Jugendlichen
  • Ein Musikpädagoge
  • Haus der offenen Tür für Jugendliche
Öffentlichkeitsarbeit
  • Ein Presseartikel ist in der örtlichen Presse erschienen.
  • : L46535134-67
  • : Caritasverband für die Dekanate Dinslaken und Wesel e.V.
  • : 4.300,– €
  • Kulturmedley, Abenteuer Musik und Kultur