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„The Future News“

Interkulturelles Medienprojekt

Der Einfluss der Medien wächst stetig und wir werden mit Informationen nahezu überflutet. Es ist kaum noch möglich, nicht informiert zu werden. Egal ob durch Push-Nachrichten, Social Media, Infoscreens an Haltestellen oder Nachrichten im Fernsehen. Durch internationale und nationale geopolitische Ereignisse nehmen seit geraumer Zeit insbesondere die „Bad News“ zu.

Das Wissen darüber, wie Nachrichten und Informationen produziert und generiert werden, spielt eine wichtige Rolle bei ihrer Beurteilung und Einordnung.

Ziele:

Interkulturelle Zusammenarbeit
Stärkung Medienkompetenz (insbesondere Medienkritik)
Jugendarbeit

Zielgruppe:

Jugendliche mit Migrationshintergrund/Zuwanderungsbiographie

 

Aktivitäten:

Hier setzt dieses Projekt an. Diese Nachrichtenflut und deren Verarbeitung kann vor allem bei Jugendlichen emotionalen Stress auslösen. Jugendliche haben im Alltag oft keine Möglichkeit bzw. keinen Raum dafür, sich über das audio-visuell erlebte auszutauschen und dieses einzuordnen. Erschwert wird das Ganze insbesondere durch die Zunahme von den sogenannten Fake News. Umso wichtiger ist die Auseinandersetzung mit dem Erlebten.

Das Projekt zielt darauf ab, dass die Jugendlichen eine Nachrichtensendung, von der Themenfindung bis zur Ausstrahlung, eigenständig produzieren. Sie sollen unter anderem kennen lernen, wie „der Weg“ ist, von z.B. TV-Nachrichten: von der Redaktion bis zum fertigen Beitrag. Welche Technik zum Einsatz kommt, welche Themen relevant sind, wie ein Ablaufplan/Drehbuch erstellt wird, wie man eine Vox Pop durchführt, welche mediale Einsatzmöglichkeiten es gibt (Kamera, Handy, Green Screen), warum bei der Produktion eine Filmsprache notwendig ist …

Die Teilnehmer verfassen unter Anleitung eigenständig Reportagen. Es wird eine 5 bis 10-minütige Nachrichtensendung produziert, die u.a. Reportagen, Meldungen, Anmoderationen enthält.

Zentrale Fragen sollen sein: Wie könnte die Zivilgesellschaft im Jahre 2024 – 40 Jahre nach den Ereignissen aus George Orwells Roman 1984 – aussehen? Wie sieht das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft in Zukunft aus?

 

Kooperationspartner:

MedienMonster e.V., medienpädagogischer Verein; M. Velten
Der Medienwolf, H. Wolf (Medienpädagoge)
Stadt Dinslaken – Stabstelle Integration: S. Keser

Öffentlichkeitsarbeit:

YouTube-Kanal des MedienMonster e.V.
Div. Facebook-Kanäle
Filmvorführung Lichtburg


  • Projektnummer: 18/A0042 – ??
  • Projektträger: Refugee and Migrant Council (RCM)
  • Fördersumme: 2000 €
  • Projektname: „Interkulturelles Medienprojekt „The Future News“