Projekte 2025

Auch in diesem Jahr setzen wir unsere erfolgreiche Arbeit für das Bundesprogramm „Demokratie Leben“ fort. Die Projekte stärken das demokratische Miteinander und fördern eine aktive, vielfältige und respektvolle Stadtgesellschaft. Besonderer Fokus liegt auf nachhaltigen Maßnahmen, die langfristig Wirkung zeigen und lokale Akteure dauerhaft vernetzen. Durch Bildungsangebote, kreative Beteiligungsformate und gemeinsame Aktionen werden Menschen aller Altersgruppen aktiv eingebunden. So entsteht ein lebendiges Umfeld, in dem Demokratie vor Ort sichtbar, erlebbar und zukunftsfähig bleibt.

„Demokratie ist nicht die bequemste Staatsform, aber die Menschlichste.“

[Theodor Heuss (erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, gewählt 1949), *31. Januar 1884 †12. Dezember 1963]

Abgebildet ist die Plakatankündigung für das Konzert. Es zeigt im Vordergrund ein Mikrofon und im Hintergrund Noten, die im Raum schweben und Hinweise auf Ort und Zeit der Veranstaltung.

„Sing2gether – jede Stimme zählt!“ bringt Menschen in Dinslaken über Musik und gemeinsames Sin-gen zusammen. Das Projekt stärkt Gemeinschaftsgefühl und Vielfalt, indem es Raum für Begegnung und kreativen Ausdruck schafft. Die Teilnehmenden erleben, wie verbindend die eigene Stimme wir-ken kann. Das Projekt fördert Respekt, Zuhören und gegenseitige Unterstützung. So entsteht ein musikalischer Ort, an dem jede Stimme gehört wird.

Auf schwarzem Hintergrund ist das weiße Logo (ein stilisierter Baum, das Wortbild „ach so“ und der Satz: Initiative für bewusstes Leben in Dinslaken“) des Trägervereins „Ach so“ abgebildet, der Schriftzug „Ein Angebot für Dich und das Logo des Projektdurchführenden Vereins „Sprechen und Zuhören“.

Hier stellen wir das Projekt „Sprechen & Zuhören“ vor: ein Gespräch ohne Rede und Widerrede, das bewusstes Zuhören und wertschätzendes Schweigen in den Mittelpunkt stellt. Wer erlebt, vorbehaltlos gehört zu werden, spürt stärkenden Zusammenhalt und schenkt selbst leichter Aufmerksamkeit. In kleinen Gruppen sprechen die Teilnehmenden darüber, wie es ihnen mit einem zuvor gewählten Thema geht.

Zu sehen sind Farbbecher mit Pinsel auf einem Tisch als Symbol für das Kunstprojekt und das Zitat von Hermann Hesse „Wo Worte fehlen, da wird Kunst zur Sprache“.

Das Kunstprojekt an den Schulen lädt Schülerinnen und Schüler dazu ein, Vielfalt künstlerisch zu erleben und sichtbar zu machen. Unter dem Leitgedanken „Vielfalt macht Demokratie lebendig“ knüpft es an Initiativen an, die die Bedeutung von Diversität und Inklusion für eine starke, widerstandsfähige Demokratie hervorheben.

Auf der Abbildung ein Schwarz/weiß-Foto von Stefan Effenhauser. Es zeigt Jonas Hölting (r) und Tassilo Rinecker, auf einer Konzertbühne vor Publikum. Auf der rechten Seite, unter zwei Stacheldrähten, die Worte Erinnern und Gedenken. Darunter das Logo des Veranstalters: Förderverein Herz-Jesu-Kirche Oberlohberg e.V.

Es ist ein eindringliches Erinnern an den 9. November 1938, der Progromnacht. Wir verbinden dieses historische Datum mit einem Plädoyer für eine lebendige Geschichtskultur, die sich klar gegen Rassismus und Hass auf Minderheiten positioniert. Durch Musik und Text wird ein emotionaler Zugang geschaffen, der die Teilnehmer wie auch die Zuhörer für die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen sensibilisiert.

Die Abbildung ist eine Collage aus verschiedenen Elementen. Zum Einen ein Foto vom Jüdischen Museum in Dorsten, zum Anderen einige Textschnipsel, die sich mit dem jüdisch sein heute beschäftigen und ein paar kleinen Schmuckelementen ….

Das Angebot gehört zur außerschulischen Bildung für Schüler*innen und junge Erwachsene. Sie lernen zwei wichtige Seiten des jüdischen Lebens in Deutschland kennen: Sie blicken in die Vergangenheit bei einem Besuch des Jüdischen Museum in Dorsten und beschäftigen sich gleichzeitig mit der heutigen Bedeutung von Sprache. Die Jugendlichen erfahren, wie Diskriminierung oft schon in kleinen Worten beginnt und bis heute weiterwirkt.

„Zweiteiliges Grafikmotiv: Links eine Illustration eines Parks mit Bänken, Bäumen, Wasser und einer Straßenlaterne, an der orangefarbene Sprechblasen hängen, die den Schriftzug ‚ZUHÖREN DRAUSSEN DINSLAGEN‘ tragen. Rechts eine farbige Collage aus stilisierten Häusern mit großen orangefarbenen Sprechblasen und dem schwarzen Schriftzug ‚zuhören draussen‘. Beide Bildteile werben für das Projekt ‚Zuhören Draussen Dinslaken – Miteinander statt Einsamkeit‘.“

Wir initiieren mit diesem Projekt eine Gruppe, die Menschen im öffentlichen Raum miteinander verbindet. Wir hören zu – egal aus welcher Schicht, Kultur oder Generation jemand kommt. So möchten wir etwas gegen Einsamkeit und Streit in der Gesellschaft tun. Wir geben Menschen Zeit und ein offenes Ohr, wenn sie sich austauschen möchten oder soziale Kontakte brauchen. Denn: Zuhören stärkt Gemeinschaft.