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Aktiv im Stadtteil – Stadtteilrunden für Toleranz

Gemeinsam viel erreichen

Es geschieht immer wieder – an unterschiedlichen Orten, zu unterschiedlichen Zeiten. Menschen werden beleidigt und bedroht, kommen in Konflikte oder geraten aneinander. Ressentiments und Feindseligkeit steigern sich zu körperlicher Gewalt. Nach jedem rassistischen Angriff, nach jeder öffentlichen Auseinandersetzung ergeht in vielen Sonntagsreden die Aufforderung, Zivilcourage zu üben. Doch was heißt das praktisch? Als Schwerpunkt dieses Projektes gehen wir dieser Frage nach.

Ziele
  • Soziale Integration
  • Demokratie- und Toleranzerziehung
  • Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen
  • Diskussions- und Informationsveranstaltungen zum Netzwerkaufbau

Das Ziel ist der Aufbau dauerhafter Stadtteilrunden. Hierzu werden bereits vorhandenen Netzwerke genutzt und ausgeweitet. Weiterhin sollen neue Netzwerke entstehen.

Zielgruppen
  • Lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure und Aktionsgruppen
  • Jugendliche aus bildungsfernen Milieus
  • Interessierte Bürger
Aktivitäten

Es wurden in drei Stadtteilen Stadtteilrunden durchgeführt. Dort konnten neuen Strukturen geschaffen und alte ausgebaut werden. Aus diesen Stadtteilrunden gingen neue Ideen zur Belebung der Orte der Toleranz hervor, welche 2013 realisiert werden sollen.

Erste Erfolge konnten bei der Gewinnung neuer Mitglieder für die Runden erzielt werden und es wurde eine interne Liste erstellt, welche Personen darüber hinaus angesprochen werden können. Weiterhin konnten erste Problemfelder, wie die Verschiebung von Treffpunkten rechtsextrem orientierter Gruppen von Oberhausen nach Dinslaken, thematisiert werden.

2013 soll der Begriff „Stadtteilrunden“ in „Sozialraumgespräche“ umgewandelt werden, da diese Bezeichnung mehr Akteure anspricht. So ging es aus den Gesprächen hervor.
Die Beteiligung der TeilnehmerInnen der vorangegangenen Workshops war gut. Durch die Stadtteilrunden konnten Bürger erneut auf die Problematiken vor Ort hingewiesen und zur Mitarbeit motiviert werden. Es sollen vermehrt große Akteure (wie die Wohlfahrtsverbände, Unternehmer etc.) mit ins Boot geholt werden um eine Realisierung beschlossener Maßnahmen zeitnah zu ermöglichen.

Es fand in den Stadtteilen Innenstadt, Lohberg und Hiesfeld vorbereitende Stadtteilrundentreffen statt. Im Blumenviertel gab es erste Gespräche mit Einzelakteuren zur Neukonzipierung einer neuen Gruppe.

Aufgrund der großen Resonanz seitens der Bürger beim Workshop und der wiederholten Nachfrage zur Verstetigung von stadtteilorientierten Aktionsgruppen sollen dauerhafte Stadtteilrunden in den Stadtvierteln Lohberg, Hiesfeld, Innenstadt und Blumenviertel aufgebaut werden.

Kooperationspartner
  • Die Zusammenarbeit zwischen den Vereinen in den Stadtteilen, einzelnen Akteuren und ehrenamtlich Tätigen verlief gut.
  • Es wurden zudem die vorhandenen Netzwerke einbezogen.
Öffentlichkeitsarbeit
  • Die Ergebnisse der Stadtteilrunden wurden im Begleitausschuss vorgestellt.
  • : L46535134-82
  • : Integralis e.V.
  • : 4.250,– €
  • Projektname: Aktiv im Stadtteil – Stadtteilrunden für Toleranz